Neuer Kindergarten für Kleinkinder

19. April 2024

Nach 8 Jahren Prüfung, Planung, Vorbereitung und Bauzeit wird im September die neue Tagesstätte für Kleinkinder in Betrieb gehen können. Nun wurde auch der Name und das Logo präsentiert.

Nach 20 Monaten Bauzeit, wird zum nächsten Kindergartenjahr die neue Kindertagesstätte für Kinder unter 3 Jahren im Bereich des Dorfplatzes in Betrieb gehen können.

„KiTa 2020“ war der Arbeitstitel für den Neubau dieses Kleinkinderhauses. An dieser Bezeichnung lässt sich ablesen, wie lange dieses Projekt schon verfolgt wird. Niemand ahnte wie viele Jahre die Realisierung dauern würde, als man 2016 zur Überzeugung gelangte, dass mittelfristig kein Weg am Neubau eines Hauses vorbeiführen wird, um die stetig steigende Nachfrage nach Betreuungsplätzen für Kinder unter drei Jahren bedienen zu können.

Aus mehr als 20 möglichen Standorten und untersuchten Varianten entschied sich der Gemeinderat nach Abwägung aller Vor- und Nachteile letztlich für dieses Areal. Nicht zuletzt aufgrund einer sehr komplexen Grundstücks-Situation und bauplanungsrechtlichen Herausforderungen gestaltete sich die Vorbereitung bis zum Spatensicht sehr aufwändig. Die Quadratur des Kreises ist aber gelungen und die Bauarbeiten befinden sich auf der Zielgeraden. Das Gesamtvolumen liegt bei ca. 3,8 Mill EUR, die seitens der Gemeinde aus Haushaltsmitteln und ohne die ursprünglich vorgesehene Kreditaufnahme gedeckt werden können. Der staatliche Zuschuss beträgt ca. 285.000 EUR.

Zum nächsten Kindergartenjahr werden die bereits vollständig ausgebuchten drei Kleinkindgruppen das Gebäude beziehen können. Ausgelegt ist das Gebäude auf vier Gruppen für insgesamt 44 Kinder. Betrieben wird die Einrichtung vom bewährten Träger des „klassischen“ Kindergartens St. Elisabeth der katholischen Kirchengemeinde St. Pirmin.

Der Gemeinderat und die beteiligten Gremien des Trägers haben sich aus weit über 40 Vorschlägen auf einen Namen für die Einrichtung geeinigt.

Kriterien waren dabei: Wie nimmt ein Außenstehender es wahr? , Originell/individuell/ortstypisch/Dorf muss sich finden. Der Name sollte nicht kitschig sein. Er soll gut und flüssig aus-gesprochen werden können, auch von den Kindern. Und er sollte möglichst den Bezug zum „Mutterhaus“ aufzeigen.

Nach fünfmonatiger „Reifezeit“ und zwischenzeitlich mehrfacher Erörterung in den Gremien hat sich der favorisierte Vorschlag gefestigt, so dass man sich nun endgültig darauf geeinigt hat. In Anlehnung an die bisherige Kita und das künftige Ü3-Haus St. Elisabeth für die "Großen“ heißt die neue Einrichtung für die „Kleinen“ Kath. KiTa Klein Lisbeth“.

Damit hat man sich auf einen Namen mit Alleinstellungsanspruch verständigt, er hat einen eindeutig örtlichen Bezug und wirkt aufgrund der umgangssprachlichen Namensvariante populär und sympathisch.

Das Logo gibt den dezenten und der dörflichen Ortsrandlage angepassten Charakter des Bauwerkes wieder und fügt sich in die dortige Farbkomposition ein.

logopräsentation
logopräsentation

Mitglieder des Gemeinderates und des Kindergarten-Kuratoriums präsentieren mit den Architekten Katrin und Mario Hansert den Namen und das Logo der neuen Einrichtung.